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Neuerscheinung "Die Scheinkrise"

Im September ist das Buch "Die Scheinkrise - Warum es uns besser geht als je zuvor und wir dennoch das Gefühl haben zu scheitern" erschienen: Auch in Zeiten guter Konjunktur sehen sich immer mehr Menschen in Deutschland vom wachsenden Wohlstand abgehängt und fürchten den sozialen Abstieg.

Die Politik aber tut sich schwer damit gegenzusteuern. Das Buch erklärt, welch großen Anteil daran der "exponentielle Irrtum" hat, der trotz seiner Tragweite bislang kaum beachtet wird. Aufgrund dieses Irrtums sind wir seit nun schon drei Jahrzehnten davon überzeugt, dass unsere Wirtschaftskraft nachlässt. Doch in dem unablässigen Versuch, eine Krise zu bekämpfen, die gar nicht existiert, mussten wir ein ums andere Mal scheitern. Zurück blieben eine verzagte Politik, die lieber nicht handelt als das vermeintlich Falsche zu tun, und eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass wir unseren Herausforderungen gewachsen sind.

"Die Scheinkrise" zeigt auf, weshalb Verunsicherung und Zukunftsangst in einem derart krassen Widerspruch zu unserer wirtschaftlichen Stärke stehen und warum wir eigentlich allen Grund hätten, zuversichtlich zu sein.

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Aufsätze

Private Altersvorsorge

Riester-Rente ohne exponentielles Wachstum

Die staatlich geförderte Privatvorsorge basiert auf der Annahme einer im Grundsatz exponentiell wachsenden Volkswirtschaft. Nur dann ist langfristig eine Verzinsung mit konstanten Prozentraten denkbar. Aufgrund des linearen Wachstumstrends mit rückläufigen Zuwachsraten und fallendem Zinsniveau wird die Sparsumme jedoch sehr wahrscheinlich nicht die erhofften Größenordnungen erreichen. Zudem ist die „Riester-Rente“ insgesamt mit großen Unsicherheiten behaftet.

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Medienanalyse

Konjunktur eines Begriffs-
Wachstum in Wahlkämpfen und Medien

Das Thema "Wachstum" ist heute allgegenwärtig. Nicht nur in der Fachpolitik und Wissenschaft, sondern auch in einer breiten Öffentlichkeit wird darüber intensiv diskutiert. Der Aufsatz geht der Frage nach, ob dies schon immer der Fall gewesen ist. Zu diesem Zweck wurde die Verwendung des Wachstumsbegriffs in den bisherigen Bundestagswahlkämpfen sowie seine Präsenz in den Medien während der letzten fünf Jahrzehnte untersucht.

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Finanzpolitik

Lineares Wirtschaftswachstum - exponentielle Staatsverschuldung

Nach wie vor wird in Politik und Wissenschaft davon ausgegangen, der exponentiell ansteigenden Staatsverschuldung stünde auch eine exponentiell wachsende Wirtschaftskraft gegenüber, die eine solche Entwicklung zumindest teilweise zu kompensieren vermag. Der Aufsatz veranschaulicht, dass diese Annahme bereits in der Vergangenheit zu fundamentalen Rechenfehlern geführt haben dürfte und wohl auch künftig eine erfolgreiche Entschuldungspolitik erschweren wird.

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Wachstum und Recht

Die ökonomische Normallage im Recht

Der Aufsatz untersucht, an welchen Wachstumserwartungen frühere Regelungen zur Schuldenbegrenzung ausgerichtet waren und wieso dies ihre Effektivität entscheidend geschwächt hat. Strengere Ausgestaltungen des Haushaltsrechts sind zu begrüßen, soweit sie in den letzten Jahren in Reaktion auf das Versagen der früheren Bestimmungen kein Bild ökonomischer Normalität mehr normativ festschreiben, sondern sich an der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung ausrichten.

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Arbeitsmarkt

Die Fachkräftediskussion vor dem Hintergrund linearen Wachstums

Unter dem Stichwort „Fachkräftemangel“ wird in den letzten Jahren zunehmend das Fehlen von qualifizierten Arbeitskräften beklagt, die unverzichtbar seien für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Insbesondere hinsichtlich der künftigen Fachkräftebedarfe wird dabei von Annahmen und Projektionen ausgegangen, deren Eintreten keineswegs sicher sind. Eine dieser Annahmen betrifft die künftige wirtschaftliche Entwicklung.

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Zinsen

Zur Unvereinbarkeit des Zinssystems mit linearem Wirtschaftswachstum

Der Aufsatz stellt – erstmalig in dieser Form – für die mikroökonomische Ebene dar, welche gravierenden Folgen es hat, wenn von einer typischerweise exponentiell wachsenden Volkswirtschaft ausgegangen wird. Zinsbedingte Fehlentwicklungen erscheinen aus dieser spezifischen Perspektive nicht als systemimmanent, sondern treten erst im Zusammenspiel mit dem linearen Wirtschaftswachstum auf.

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Ökologische Wachstumskritik

Vom Wert des Wachstumsversprechens

Die Wachstumskritik, die in den 1970er Jahren ihren Anfang nahm, erlebt zur Zeit ein kraftvolles Comeback. Im Mittelpunkt der Kritik steht dabei erneut die grundsätzliche Ausrichtung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an dem Wachstumsziel. Indem die Wachstumskritiker jedoch den linearen Wachstumstrend weitgehend ausblenden, bringen sie sich um ein besonders schlagkräftiges Argument. Die normativ geführte Wachstumsdebatte bedarf daher eines weiteren empirischen Elements.

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Sozialstaat

Der abgehängte Sozialstaat - Über die Wachstumsabkopplung der Sozialversicherungen

Die sinkenden Zuwachsraten werden oftmals als Zeichen einer anhaltenden Wachstumskrise identifiziert, welche unter anderem die Finanzierung des Sozialstaats gefährdet. Gerade in Deutschland sind hiervon inbesondere die Sozialversicherungssysteme betroffen. Der Aufsatz bietet einen anderen Erklärungsansatz und verdeutlicht, weshalb weniger das Wirtschaftswachstum zu niedrig, als vielmehr die Partizipation der Sozialversicherungen daran zu gering ist.

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Arbeitsmarkt

Keine Arbeit durch Wachstum

Nach wie vor ist die Grundannahme „Wachstum schafft Arbeit“ weit verbreitet. Im abgelaufenen Jahrzehnt aber konnte keine Arbeit durch höheres Wachstum geschaffen werden, vielmehr wurde die vorhandene Arbeit auf mehr Erwerbstätige verteilt. Der Preis hierfür ist ein zunehmend von Unsicherheit geprägter Arbeitsmarkt. Doch selbst wenn künftig wider Erwarten ein dauerhaft höheres Wachstum erreicht werden könnte, würde dies wahrscheinlich hauptsächlich den ohnehin arbeitsmarktnahen Gruppen nützen.

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Demokratie

Wohlstand für alle - Die Delegitimation von Politik und Staat aufgrund falscher Wachstumserwartungen

Die Auswirkungen des 'nur' linearen Wachstums erstrecken sich auf nahezu alle Politikbereiche. Mit diesem Aufsatz eröffnet sich das Institut daher ein neues Forschungsfeld. Der Aufsatz zeigt, weshalb überhöhte Wachstumserwartungen zu Politikverdrossenheit führen und das Vertrauen in das demokratische Regierungssystem schwächen können. Zugleich verdeutlicht er, warum die bisherigen Gegenkonzepte zum Legitimationsverlust von Politik und Staat nur geringe Erfolge zeigen.

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Wirtschaftswachstum International

Normalfall exponentielles Wachstum ?
– ein internationaler Vergleich

Ist lineares Wachstum ein typisch deutsches Problem, das andere Länder nicht kennen? Nach der Auswertung der Wachstumsentwicklung von 20 weiteren Volkswirtschaften muss diese Frage verneint werden. Wachstum um konstante prozentuale Raten ist in den meisten entwickelten Volkswirtschaften nicht zu beobachten. Stattdessen ist auch hier tendenziell lineares Wachstum als Regelfall zu bezeichnen. Der Aufsatz stellt die Auswertung vor.

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Sozialreformen

Teil 4: Die Reform der Gesetzlichen Pflegeversicherung

Die steigenden Beitragssätze zu den Sozialversicherungen gelten als Wachstumshemmnis. Die auch deswegen eingeleiteten Sozialreformen der letzten Jahre sind so zahlreich, dass sie mittlerweile kaum mehr zu überblicken sind. Ein solcher Überblick ist jedoch nötig, wenn der Reformprozess insgesamt analysiert werden soll. Das IWS untersucht daher die Gesetzesänderungen der letzten fünfzehn Jahre im Rahmen einer vierteiligen Studie.

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weitere Aufsätze